Schwarze Wolken, blauer Himmel
Für einen Monat wird man die Ausstellung von Wang Zhongjie, dem großen chinesischen Maler, welcher nach Italien von der Kuratorin Monica Dematté geholt wurde, im SpazioKN bewundern können
Wie ich das erste Mal das Kunstatelier von Wang Zhongjie besuchte, blieb mit fast der Atem stocken" - schreibt die Kuratorin Monica Dematté in der Monographie - "Ich spürte jene Energie der Wahrheit und Tiefe, welche mich in ihrer Seltenheit immer beeindrucken und mir eine grosse Freude schenken. Ich spürte das Tempo des Lebens in diesen Bildern ertönen"
Zhongjies Malerei wird als Schlüssel zur Interpretation der Essenz, Existenz verstanden und erlebt. Die künstlerische Forschung sehnt sich nach "etwas Unveränderlichem","den Kern zu offenbaren" und um dieses Ziel zu erreichen, versucht sie sich von der "Beschreibung einer Geschichte, der Umstände und Gefühle zu befreien". Seine Beziehung mit der Leinwand ist nicht leicht weder unmittelbar" - setzt Dematté fort
"Es ist so, als ob er sich vor jeder unberührten Oberfläche vor dem Geheimnis des Lebens befinden würde. Die Suche nach dem Interpretationsschlüssel, von welchem er oft spricht, bezieht sich nicht auf technische oder bildliche Fragen, sondern um existenzielle Fragen. Aus diesem Grund, jeden Tag als wenn er nach Hause kommt und schlafen geht, stellt sich Zhongjie die Frage: Wie habe ich mich diesem Geheimnis genähert? Weiss ich noch mehr?"
Whang Zhongjie wurde in China im Jahre 1973 in Zhengzhou in der Provinz Henan geboren. Er lebt und arbeitet in Dengfeng und hat schon verschiedene Einzel-und Kollektivausstellungen im Orient organisiert. Er wurde von Monica Dematté entdeckt, Kuratorin und grosse Kennerin der chinesischen Kunst. Sie leitet in China den MoArtSpace Raum und zählt schon ihre vierte Ausstellung in Italien. Diese Ausstellung wird durch eine umfangreiche dreisprachige Monographie (Chinesisch-Italienisch-Englisch) begleitet mit Zeilen der selben Demattè und Auszügen von nicht veröffentlichten Tagebücher