Pfahlbautenmuseum – Ledrosee

Eine Pfahlbauten-Ansiedlung aus der Bronze Zeit am Ufer von Ledrosee, die gerade Kulturwelterbe geworden ist. Ein Museum, um die Uhrgeschichte zu entdecken und, dank geführten Besichtigungen und verschiedenen Aktivitäten zu erleben.

Wiederaufbau eines Pfahlhaues am Ledrosee [ Museo delle palafitte del lago di Ledro]

Eine Pfahlbauten-Ansiedlung aus der Bronze Zeit am Ufer von Ledrosee, die gerade Kulturwelterbe geworden ist. Ein Museum, um die Uhrgeschichte zu entdecken und, dank geführten Besichtigungen und verschiedenen Aktivitäten zu erleben

Der wissenschaftliche Aufbau wurde natürlich von den Archäologen des Pfahlbautenmuseums unterstutzt: sie sind die Urheber und Veranstalter verschiedenen kulturellen Unterhaltungsaktivitäten über die Urgeschichte, um eine unvergessliche Erfahrung mit Familie und Freunden zu erleben

Die drei Hütten, in der Art eines Dorfstückes gestellt, sind das Ergebnis von einem Projekt des Naturwissenschaftlichenmuseums von Trento. An seinem Entwurf haben auch die Oberaufsicht über die archäologischen Güter der Provinz Trento, die Archäologen der Universitäten von Trento und Padova und anderen wissenschaftlichen Berater zusammengearbeitet

Das neue Dorf vom Ledrosee ist den wahrscheinlichen Wiederaufbau einer Pfahlbautensiedlung, die an den Ufern von
Alpenwasserspiegeln vor über 4000 Jahren sich befinden konnte. Die Verwendung von Holz mit höheren Schnitten und
Dicken als solche, die in der Urgeschichte benutzt wurden, und die Anwendung von einigen modernen Bautechniken, die den Regeln der experimentellen Archäologie entsprechen, wurden für unerlässlich gehalten, um den Willen, die archäologische Realität zu zeigen, und um die Sicherheit der Besucher zu versichern. Die Holzplattform steht halb auf
dem Boden und half auf Palisaden, die dem Bett vom Ponale Bach entlang sind

Die drei Hütten haben verschiedene Größe und zeigen verschiedene Aspekten des Lebens und der Aktivitäten des
Dorfes: Landwirtschaft, Viehzucht, Fischfang und Jagd

Eine der bedeutendsten Ansiedlungen des Pfahlbautentyps in Italien und vielleicht sogar in ganz Europa.
Nach tausenden von Jahren traten 1929 die Funde der Pfahlbautensiedlung von Ledro ganz zutage. Als der Wasserspiegel des Sees, der zu hydroelektrischen Zwecken für das Kraftwerk von Riva del Garda angezapft worden war, stark abgesenkt wurde, kam eine weite, mit Pfählen versehene Zone zum Vorschein. Diese Pfähle, die
schon bekannt waren und die die Bevölkerung für eine alte Schutzanlage gehalten hatte, erwiesen sich als eine der bedeutendsten Ansiedlungen des Pfahlbautentyps in Italien und vielleicht sogar in ganz Europa

Da viele Funde auf die Bronzezeit zurückgehen, werden die Pfahlbauten von Ledro als eine Siedlung aus dem oberen Neolithikum angesehen. Ihre Entdeckung wurde bald bei Archäologen bekannt. Die Ausgrabungen, die untergenommen wurden, brachten zahlreiche Funde von ausserordentlicher Bedeutung ans Tageslicht.Der Wasserspiegel wurde dann aber wieder angehoben und alles wurde nochmal vom Wasser überschwemmt. Erst 1936/37, als der See wegen einer sehr trockenen Saison wieder sehr niedrig war, wurden die Ausgrabungen weitergeführt

Das technische Mittel des Pfahlbaus, das man als ökologische Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten verstehen muß, und das im Laufe der Jahrhunderte kaum Änderungen grundlegender Art erfuhr, muß im Blick auf die Vorteile gesehen werden, die es wegen der Nähe des Wassers bietet: Sicherheit gegen die Angriffe durch Tiere oder Menschen und natürlich die Erleichterung des Fischfangs. Hiervon abgesehen, kann der Bau auf dem Wasser allein im Bezug auf die Umgebung baulich zweckmäßig sein, obwohl das frei stehende Gerüst grosse technische Schwierigkeiten mit sich bringt.

Quelle: www.palafitteledro.it


Infos


Hinweise zur Barrierefreiheit

Nach der angezeigten Rampe, befindet sich ein  120 cm breites Tor. Der Zugang  an den Pfahlbau im  Freien ist mit Rampe und Stufe von 4 cm, erreichbar. Zwischen  WC und Waschbecken  40 cm. Wc mit 10 cm hohen Sockel .


Von Muse Museo delle scienze