Tridentinisches Diözesanmuseum

Im Herzen von Trento befinden sich die Kunstschätze der Diözese, der Schatz der Kathedrale und die Zeugnisse des Konzils von Trient. Das Tridentinische Diözesanmuseum liegt in Trento, in der Nähe der Kathedrale San Vigilio, im zentralgelegenen Palazzo Pretorio, der im Frühmittelalter der Wohnsitz der Fürstbischöfe von Trient war. Das Museum wurde 1903 zum Schutz der Kunstschätze der Diözese gegründet und mit der Absicht daraus ein Lehrmittel für die Schule der christlichen Kunst und Archäologie des theologischen Seminars zu machen

Museo diocesano tridentino: spazi espositivi [ Museo diocesano tridentino]

Das tridentinische Diözesanmuseum ist eines der ersten Diözesanmuseen Italiens. 1903 mit dem Ziel gegründet, die Kunstschätze der Diözese zu bewahren, fand es seinen ersten Sitz beim Theologischen Seminar, wobei es leichzeitig als Lehrsaal für die Studenten der Kunstgeschichte und Christlichen Archäologie diente. Im Verlauf des Ersten eltkriegs wurde das Gebäude jedoch requiriert, um fortan als Militärkrankenhaus zu dienen. Daher wurden die Sammlungen ausgelagert und in der Sakristei der Kathedrale und in anderen Außendepots untergebracht. So begann ein langer Zeitraum, in der das Museum gleichsam nur „virtuell“ existierte. Erst 1963, zum 400. Jahrestag des Konzils von Trient, bekam das Museum seinen festen Standort im Palazzo Pretorio neben der Kathedrale San Vigilio, der alten Residenz der Fürstbischöfe. Das Museum wurde an diesem zentralen und nunmehr festen Ort gleichsam neu gegründet. Allerdings waren nur einige Räumlichkeiten des Palastes restauriert, sodass nicht alle Sammlungen in der ersten Ausstellung angemessen präsentiert werden konnten. Im Jahr 1991 wurde die neue und umfassende Restrukturierung des Gebäudes vorangetrieben; parallel dazu wurden die Sammlungen katalogisiert, die zuvor in den Depots untergebrachten Werke restauriert, der Ausstellungsrundgang neu definiert und ein neues Ausstattungskonzept entwickelt, das die neuesten museologischen und museographischen Kriterien berücksichtigte. 1995 wurde das Museum in Anwesenheit von Papst Johannes Paul II. wiedereröffnet. Die ausgestellten Werke umfassen eine Zeitspanne vom 13. bis zum 19. Jahrhundert und legen Rechenschaft ab von der reichen lokalen Kunstproduktion und von den ausdrücklichen Bezügen zu den angrenzenden venezianischen, lombardischen und österreichischen Kulturen. Der Weg durch die Ausstellung präsentiert eine Auswahl der bedeutendsten Sammlungen des Museums, die in speziellen Sektionen angeordnet sind und Kriterien der Chronologie, des kulturellen Umfelds oder des jeweiligen Künstlers berücksichtigen. Weitere Säle entwickeln spezielle Thematiken.  

Quelle: www.museodiocesanotridentino.it


 Das Museum verfügt, mit Ausnahme der Cappella palatina, über barrierefreie Zugänge.


Besichtbar: Ja | Geeignet für: Familien - Schulen | Zugänglich für Personen mit Behinderungen

Öffnungszeiten

Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag
09:30-12:30 09:30-12:30 09:30-12:30 09:30-12:30 09:30-12:30 10:00-13:00
14:00-17:30 14:00-17:30 14:00-17:30 14:00-17:30 14:00-17:30 14:00-18:00

Sommeröffnungszeiten

vom 1. Juni bis zum 30. September am  Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag: von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 14.30 bis 18.00 Uhr.

Samstags und Sonntags: von 10.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr.

Ruhetag: Dienstags, am 1. Januar, 6. Januar, zu Ostern, am 26. Juni, 15. August, 1. November und am 25. Dezember.

Hinweise zur Barrierefreiheit

Ausstellungsräume im Erdgeschoss mit 220 cm breite Tür und ziemlich flache Treppen, 50 cm lang.


Von Museo diocesano tridentino